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Grüne Insel anstelle einer Schotterwüste

Der Platz am Sulzheimer Gipsinformationszentrum bietet Spiel und Spaß

Eine Gruppe Mädchen und Jungen drängelt sich auf einem Weg mit wechselndem Bodenbelag.
Kinder nahmen gleich den neuen Barfußpfad am Sulzheimer Gipsinformationszentrum in Beschlag.
© Gunda Väth

Sulzheim nördlich von Gerolzhofen im Landkreis Schweinfurt steht auf Gips und ist umgeben von Gips. Die Bevölkerung lebt zum Teil vom Gips und insgesamt mit dem Gips. Ein Gipsrundwanderweg startet und endet am Gipsinformationszentrum. Der Platz davor glich lange einer Schotterwüste. Die Dorferneuerung schuf endlich Abhilfe. Groß und Klein, Jung und Alt erhielten zehn Jahre nach dem Sammeln erster Ideen eine generationengerechte grüne Insel. Altbürgermeister Michael Geck schwärmt von einer „enormen Aufwertung“ der Ortsmitte durch diese „Oase der Erholung und Unterhaltung“.

Architekt Joachim Perleth (Schweinfurt) freut sich, dass es gelungen ist, die vorher einzigen beiden grünen Punkte auf dem 1800 Quadratmeter großen Areal, zwei Linden, zu retten und in die neu modellierte Dorflandschaft zu integrieren. Außer 21 Pkw-Stellplätzen steht jetzt ein großzügiger Bereich zur Verfügung, um zu spielen und zu feiern, um einfach Spaß miteinander zu haben. 

Johannes Krüger, Abteilungsleiter am Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Unterfranken, erinnerte daran, wie ein 2014 in einem Seminar an der Schule für Dorferneuerung und Landentwicklung in Klosterlangheim geäußerter Gedanke nach und nach Gestalt annahm. Letztlich trug der Freistaat Bayern 56 Prozent zu den Gesamtkosten von rund 280.000 Euro bei.

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