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Markt Buch profitiert von "FlurNatur"

Besichtigung des ersten „FlurNatur-Projektes“ in Schwaben
Zur Besichtigung des ersten „FlurNatur-Projektes“ in Schwaben trafen sich Buchs erster Bürgermeister Markus Wöhrle (l.), Amtsleiter Christian Kreye und Landschaftsplanerin Verena Hördegen.
© Bild: ALE Schwaben/Dieter Jehle
„FlurNatur“ unterstützt die Anlage von Struktur- und Landschaftselementen. Dazu gehören neben Geländestrukturen zur Biotopvernetzung wie Baumreihen, Streuobstwiesen, Hecken und Feldgehölze auch Maßnahmen, die dem Erosionsschutz und dem Wasserrückhalt in der Landschaft dienen. Antragsteller kann dabei jeder sein – egal ob Landwirt, Kommune, Verein, Verband oder Privatperson. Im Markt Buch werden auf einer Fläche von 1350 qm heimische Bäume und Sträucher gepflanzt. Viele davon dienen als Vogelnährgehölze. Dazu gehören Schlehdorn, schwarzer Holunder oder die gemeine Heckenkirsche. Gerade die dornigen Arten bieten den Tieren neben Nahrung auch Schutz und Unterschlupf. Daneben finden sich unter den ausgewählten Arten auch zahlreiche Nährgehölze für Insekten. Zur Abgrenzung zwischen Biotopfläche und Straßen werden zusätzlich sechs Hainbuchen gepflanzt. Die „Nordholzer“ Maßnahme schafft einen Ausgleich zur sehr intensiv genutzten Kulturlandschaft in diesem Bereich. Die Lebensbedingungen für die örtliche Fauna werden verbessert und gleichzeitig wird das Landschaftsbild aufgewertet. „Es ist ein Trittstein zur Biotopvernetzung in diesem Flurbereich und dient wandernden Tierarten als Rast- und Ruhepunkt“, so Christian Kreye.
Auch vorbeifahrende Radler und Fußgänger können künftig diese grüne Insel für eine Pause nutzen. Daher installiert der Markt Buch zusätzlich Sitzbänke. Diese werden über das Regionalbudget der Integrierten Ländlichen Entwicklung Iller-Roth-Biber finanziert. In dieser interkommunalen Allianz arbeitet der Markt Buch mit den Nachbargemeinden an einer Vielzahl von Konzepten, um die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen zukunftsorientiert aufzustellen. „Da auch die Stärkung der Biodiversität und die Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen ein wichtiger Baustein der ILE ist, freuen wir uns, diese Ziele mit unseren Instrumenten unterstützen zu können“ betont Kreye.
Buchs Bürgermeister Markus Wöhrle wurde über das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben auf die Förderinitiative „FlurNatur“ aufmerksam. Er war sofort angetan und hatte eine geeignete Fläche im Blick. Dank der Förderung von rund 13.000 Euro könne die Kommune nun an dieser Stelle der Natur etwas Gutes tun, so Wöhrle. Weitere Anträge aus ganz Schwaben für das Förderprogramm FlurNatur liegen dem Krumbacher Amt bereits vor. Von der Gemeinde Fremdingen ganz im Norden bis zum Großen Alpsee in der Stadt Immenstadt im Süden.
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