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Gelungene Baukultur und viele Fördermöglichkeiten

Kommunaltag Oberfranken stößt auf positive Resonanz

Eine Dozentin steht rechts neben einer Leinwand, auf der eine Präsentation gezeigt wird
Über Best-Practice Beispiele gelungener Baukultur berichtete Nicole Backer vom ALE Oberfranken
© ALE Oberfranken

Zum ersten „Kommunaltag Ober- und Mittelfranken“ hatten Mitte September die Bayerische Architektenkammer, das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberfranken und der Treffpunkt Architektur in die Spezerei nach Gundelsheim eingeladen. Über 40 Gäste kamen zusammen, um sich – gestärkt durch köstliches syrisches Fingerfood - konstruktiv über aktuelle Herausforderungen in den Kommunen auszutauschen. Den zahlreichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern brannten vor allem Themen wie die Stärkung von Ortszentren oder Anpassungen an die Klimawende auf den Nägeln. Nach der Begrüßung durch Volker Heid vom Architekturtreff Ober- und Mittelfranken berichtete der gastgebende Bürgermeister, Jonas Merzbacher, über die Innenentwicklung im ländlichen Raum am Beispiel Gundelsheim. Fabian Blomeyer, Geschäftsführer für Recht und Verwaltung der Bayerischen Architektenkammer, stellte anschließend die Arbeit der Beratungsstelle Energieeffizienz und Nachhaltigkeit (BEN) vor. Best Practice Beispiele gelungener Baukultur hatte Nicole Backer, Leiterin des Sachgebiets Dorferneuerung und Bauwesen des ALE, im Gepäck. Anhand eindrucksvoller Fotos zeigte die Architektin Beispiele von funktionalen Grundrissen         und kompakten Gebäuden, die das Ortsbild nachhaltig prägen. „Im Mittelpunkt steht für uns, dass die Aufenthaltsqualität im Dorf gesteigert werden soll“, so Backer. Sie betonte: „Wichtig für die Gemeindeentwicklung ist ein roter Faden. So kann sich alles nach und nach in individuellem Tempo verändern. Alle Bürgerinnen und Bürger fühlen sich mit- und ernstgenommen, aber nicht jede Entscheidung muss immer wieder in Frage gestellt werden“. Marion Resch-Heckel ist Mitglied der Beratergruppe Vergabe und Wettbewerb. Die Architektin warb bei den kommunalen Entscheidungstragenden dafür, Architekturwettbewerbe auszuloben. Denn, so erklärte sie: „Je mehr Zeit man in die genaue Zielsetzung des Wettbewerbs investiert, desto mehr Zeit spart man später beim Bauen“.  Das Beraterteam der Bayerischen Architektenkammer bietet für den öffentlichen Bereich und Privatleuten ein kostenfreies Erstberatungsangebot.
Lange Gespräche und kurzweilige Diskussionen über das Thema Baukultur und Mietwohnraum auf dem Land rundeten die erfolgreiche Veranstaltung in Gundelsheim ab.

 

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